Wir sprechen uns deutlich für eine Vielfalt an verschiedenen Bewegungskonzepten aus. Der Unterricht an Pole Dance-Trainings erfolgt jedoch leider auch ohne pädagogische, tänzerische oder trainingsspezifische Ausbildung: Pole Dance, Pole Fitness, Pole Sport etc. sind ungeschützte Begriffe und werden zum Teil auch ohne nötiges Fachwissen unterrichtet - oft zu Lasten der Gesundheit der einzelnen Schüler. Denn Trainierende des Pole Dance sind nicht nur aufgrund der akrobatischen Ausführung des Stangentanzes besonderen Verletzungsrisiken ausgesetzt. Insbesondere das Fehlen von trainingsspezifischem Wissen wie fachgerechtes Aufwärmen, Kenntnisse über Anatomie und Physiologie, spezifischer gesundheitsfördernder Bewegungsausführung, unterstützende Griff- und Haltetechniken seitens des Lehrenden sowie Pädagogik und Methodik erhöhen das Verletzungsrisiko enorm und können zu nicht absehbaren Folgen bei den Trainierenden führen. Nur Trainer mit fundierten Kenntnissen in den genannten Bereichen können langfristig den immer größer werdenen Ansprüchen der Schüler gerecht werden, qualifiziert betreuen und auf individuelle Bedürfnisse gesundheitsfördernd eingehen. Deshalb sprechen wir uns hiermit ganz klar für eine fundierte Ausbildung aus!
In fast allen Trainingsarten wird ein gewisses Fachwissen seitens der Trainer vorausgesetzt - dies ist im Bereich des Pole Trainings leider nicht der Fall. Deshalb setzt sich Nele Sehrt intensiv für die Förderung der Pole Dance-Pädagogik im deutschsprachigen Raum ein. Ziel ist es, den Interessierten und Schülern einen allgemein qualifizierten und gesundheitsfördernden Unterricht für alle Altersklassen zu ermöglichen und damit die Rolle des Pole Dances und deren Lehrenden zu stärken. Zu den Bemühungen um ein hohes Niveau der pädagogischen Qualität im Bereich der Lehrerausbildung und des allgemeinen Unterrichts gehört auch die Information für Lehrende über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse des gesundheitsförderndem Unterrichts.
Mit unserem Polebatics-Qualitätssiegel wird bestätigt, dass unsere Trainer über das nötige Fachwissen in den drei Bereichen Anatomie + Physiologie, Musik + Pädagogik sowie Tanz + Akrobatik verfügen und damit nach trainingswissenschaftlichen Gesichtspunkten befähigt sind, die Kunst des Stangentanzes in einer Art zu lehren, wie es auch bei anderen Trainingsangeboten längst vorausgesetzt wird: gesundheitsfördernd.